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Arpad kann und darf wegen seiner Taubheit (zuchtausschließender Fehler)
nicht in der Zucht eingesetzt werden. Trotzdem sind wir sehr stolz auf unseren Jungen, der für uns zu einem unverzichtbaren Familienmitglied geworden ist. Trotz seiner “kleinen Behinderung” zeigt Arpad einen sehr
sicheren Umgang mit Menschen und ein überaus freundliches Verhalten gegenüber Artgenossen. Bei der Aufzucht seiner Nichten und Neffen hat er sich stets als sehr geduldiger Spielkamerad erwiesen, der sich gerne auch
aktiv an der Welpenpflege beteiligt hat. Zu keinem Zeitpunkt haben wir es bereut, daß er bei uns geblieben ist.
Arpad... ein ganz lieber Kinderfreund.
Er ist eben ein echter “Hör-Nix-Hund”. Taubheit ist keine Krankheit, tut
überhaupt nicht weh und die betroffenen Hunde können sehr gut damit leben. Arpad beweist es uns jeden Tag.
Obwohl der Tierarzt ihn nach der Audiometrie einschläfern wollte, kam dieser
Weg für uns nicht in Frage. Arpad sollte und durfte leben. So kam es, wie es kommen mußte. Er hat sich zu einem ganz normalen, familienfreundlichen,
liebenswerten und lebensfrohen Rüden entwickelt. Arpad genießt das Leben in vollen Zügen. Er unterscheidet sich heute kaum von anderen Hunden. Seine
Erziehung mag vielleicht etwas länger gedauert haben, aber die Mühe hat sich in jedem Fall gelohnt. Auch heute noch lautet sein Lebensmotto:
Ich bin taub... na und !?!
 Taub... aber trotzdem glücklich!
Auch Arpad darf seinen Lebensabend im Kreise meiner Familie in vollen Zügen genießen..
Und weil wir unseren Arpad nicht nur charakterlich für sehr gelungen halten,
sondern auch optisch, haben wir es uns nicht nehmen lassen, ihn auch auszustellen:
Beurteilungen FUN-Klasse: harmonisch aufgebauter mittelgroßer Rüde (kastriert), sehr schönes Kopfmodell, sehr gute Ober- und Unterlinie, korrekter Bewegungsablauf,
vorzügliches Pigment, mittelstarke und vorzügliche Fleckverteilung.
Krefeld-Linn 1999: Platz 2 (Richter: Michael Karrock)
Krefeld-Linn 2000: Platz 1 (Richter: Burkhard Hayek) Dormagen-Delrath: Platz 1 (Richterin: Andreas Mix)
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